• Detaillierte Informationen

     
    • Erschienen 2015
    • 360 Seiten
    • Mit s/w Abbildungen
    • Gebunden
    • ISBN 978-3-0340-1253-9
    • CHF 58.00 / EUR 55.00

     

    Chronos Verlag Zürich
    Eisengasse 9
    CH-8008 Zürich
    http://www.chronos-verlag.ch

     

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    Die Antigone des Bertolt Brecht

    Band II der Monografie Bertolt Brecht und die Schweiz

    Band II der dreibändigen Monografie «Bertolt Brecht und die Schweiz» stellt die exemplarische Theaterarbeit und die Uraufführung der Antigone des Sophokles am Stadttheater Chur 1948 in neue Zusammenhänge, teils im Umfeld des Exiltheaters, teils den Zusammenhang der europäischen Theater und ihrer Entwicklung bis in die Gegenwart. «Die Antigone des Bertolt Brecht» kann mit zahlreichen Einzelheiten aufwarten, die in der Forschung über den modernen Klassiker der Vernunft bisher unbekannt geblieben sind.

    Ein erhellendes Werk über die Vierzigerjahre in der Schweiz und in Chur.
    Ursina Trautmann, Chur misstraute Bertolt Brecht, in: Südostschweiz, Chur vom 3. Juni 2015.

    Wüthrich rückt im zweiten Teil der auf drei Bände angelegten Monografie diese experimentelle Theaterarbeit kenntnisreich und anschaulich in den Fokus.
    Alexander Sury, Brechts Churer Theaterlabor, in: Tages-Anzeiger, Zürich, vom 13. Juni 2015.

    Obwohl nur einen Zeitraum von wenigen Monaten umfassend, entwickelt das Buch einen Spannungsbogen und evoziert ein sehr dichtes, atmosphärisches Bild der ersten Nachkriegsjahre, die sowohl von Aufbruch, aber schon wieder von Kleingeist, Abschottung und Mief geprägt waren und die folgerichtig in die Epoche des Kalten Krieges übergingen.
    Silvia Höner, Zürich, Mail vom 12. Juli 2015.

    Werner Wüthrich schildert aus dem Bewusstsein geratene Augenblicke der Theatergeschichte, die neue Denkräume eröffnet und dazu verführt, Brecht frisch zu lesen.
    Peter Kamber, Brechts Stunde Null des europäischen Gegenwartstheaters, Zürich, Mail vom 24. Juni 2015.

    Fazit: Im Winter 1948 war ein Schweizer Provinzstädtchen für kurze Zeit der Entwicklung der europäischen Theatergeschichte (zu weit) voraus.
    Alexander Sury, Brechts Churer Theaterlabor, in: Tages-Anzeiger, Zürich, vom 13. Juni 2015.

  • Detaillierte Informationen

    • Erschienen 2012
    • 228 Seiten
    • Mit zahlreichen s/w-Abbildungen
    • kartoniert
    • ISBN 978-3-7065-5122-9
    • CHF 38.50

     

    StudienVerlag Innsbruck und Wien
    Erlerstraße 10,
    A-6020 Innsbruck
    http://studienverlag.at

     

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    Kolomann Wallisch

    Drama nach einem Handlungsplan von Bertolt Brecht

    Koloman Wallisch, Arbeitersekretär und Abgeordneter zum Nationalrat im österreichischen Parlament, wurde im Februar 1934 nach den Kämpfen zwischen der Heimwehr und dem Republikanischen Schutzbund von einem Standgericht zum Tode verurteilt und hingerichtet. Er wurde daraufhin zu einer Symbolfigur für die Verteidigung der Ersten Republik und für einen kompromisslosen Widerstand gegen den aufkommenden Faschismus in Europa.

    Bertolt Brecht setzte sich Mitte der 30er-Jahre intensiv mit dem bewaffneten Widerstand der Arbeiterbewegung in Österreich auseinander, insbesondere mit den Februarkämpfen in der Obersteiermark. Es sollte ein antifaschistischer Gedichtzyklus über den Februar 1934 in Form einer Kantate werden, die der Komponist Hanns Eisler vertonen wollte. Die Koloman Wallisch Kantate, geschrieben 1935 im dänischen Exil, blieb jedoch Fragment, obschon um 1937 und um 1948 Uraufführungen in Vorbereitung waren.

    Nach neuen Funden von Brecht-Manuskripten in Zürich verfasste der Schweizer Theaterautor und Brecht-Forscher Werner Wüthrich, nach dem Handlungsplan von Bertolt Brecht, das Drama Koloman Wallisch ; dabei ist es ihm gelungen, die Gedichte aus dem Brecht-Fragment in seinen Theatertext einzubauen.

    Das vorliegende Buch beinhaltet neben dem Dramentext einen Essay zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte der Kantate sowie historisches Bildmaterial und, als Erstveröffentlichung, Brechts Handlungsplan für die Koloman Wallisch Kantate.

    Bestellen | CHF 38.50

    Koloman Wallisch ist ein modernes Drama über den steirischen Schutzbund-Führer im Februar-Aufstand des Jahres 1934: Es berührt, es lässt einen absolut nicht kalt.
    Heinz Fischer, österreichischer Bundespräsident

    Dieser (Schein-)Prozess bildet die Kernhandlung des Dramas, das Werner Wüthrich mit Rückblenden auf den historischen Verlauf des Aufstandes anreicherte. Vor allem die engagierte Auseinandersetzung mit dem Stoff des Aufstandes macht das Buch lesenswert. Insbesondere der angefügte Essay mit Erläuterungen zu den Kämpfen und der brechtschen Perspektive darauf liefert eine spannende Geschichtslektion zu einem Ereignis, das in der Schweiz weitgehend unbeachtet blieb.
    Fritz Trümpi, Ein Drama à la Brecht, in: „kulturtipp“, Zürich, Nummer 08, April 2012

    Der Dramentext und der brillante Essay über Koloman Wallisch sind sehr beeindruckend. Drama und Essay sowie die reiche, kluge Dokumentation machen zusammen ein ausserordentlich interessantes und historisch höchst bedeutsames Buch. Besser noch als das endlich verabschiedete Gesetz rehabilitiert dieses Werk den grossen Kämpfer, Demokraten und Führer des Widerstandes gegen die faschistische Nacht. Es setzt ihm ein Denkmal. Und gleichzeitig ein Mahnmal gegen die Arroganz oligarchischer Macht und ideologischer Verblendung. Kurz: ein Buch von höchster Aktualität.
    Jean Ziegler, in einem Brief vom 23. März 2012.

    Werner Wüthrich hält sich an das, was sich Brecht ausgedacht hat, um ein Lehrstück zum Thema Demokratie und Widerstand zu schreiben.
    Werner Kremm, Schriftsteller, in: „Allg. Deutsche Zeitung“, Bukarest, Nr. 5326, vom 19. Februar 2014.

  • Detaillierte Informationen

     
    • Essay, S.155-181
    • Erschienen 2010
    • Das Theater in der Josefstadt. Kultur, Politik, Ideologie für Eliten? Wien - Musik und Theater, Band 3.
    • Hrsg: Gerald M. Bauer und Birgit Peter
    • ISBN 978-3-643-50118-9

     

    LIT Verlag
    Krotenthallergasse 10/8
    A-1080 Wien
    http://lit-verlag.at

    Das Theater in der Josefstadt

    Bertolt Brecht, Österreich und das Theater in der Josefstadt

    Das Theater in der Josefstadt gilt als Inbegriff „österreichischer“ Theaterkultur. Ausgehend von der Frage "Was geschah im März 1938?" wird hier dieses Image überprüft und damit Theater hinsichtlich gesellschaftlicher, politischer und ideologischer Konstellationen untersucht. Hinter dem „österreichischstem Theater“ verbirgt sich „andere Geschichte“: vom Realen in Anekdoten, vom Pragmatismus der Praxis, vom Politischen unpolitischer Kunst.

    Mit Beiträgen von Gerald M. Bauer, Julia Danielczyk, Edda Fuhrich, Hilde Haider-Pregler, Angela Heide, Caroline Herfert, Birgit Peter, Oliver Rathkolb, Peter Roessler, Robert Schindel, Gerald Tschank, Werner Wüthrich und Veronika Zangl
     

  • Detaillierte Informationen

     
    • Erschienen 2006
    • 192 Seiten
    •  9 Abb. s/w 
    • kartoniert
    • ISBN 3-0340-0812-0
    • CHF 29.80

     

    Chronos Verlag Zürich
    Eisengasse 9
    CH-8008 Zürich
    http://www.chronos-verlag.ch

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    1948 Brechts Zürcher Schicksalsjahr

    Brechts Zürcher Schicksalsjahr

    Bertolt Brecht, nach all den Strapazen des Fliehens und der Exiljahre wieder zurück in Europa, hatte in seiner kurzen Zeit in der Schweiz mit zahlreichen Schwierigkeiten und Problemen zu kämpfen, beruflichen und privaten. Es war aber auch eine Zeit des produktiven Theaterschaffens. 1948 kam es zur Uraufführung von Antigone des Sophokles und Herr Puntila und sein Knecht Matti. Diese bildeten wichtige Steine für das Fundament des späteren Berliner Ensembles im Osten Berlins. Ins gleiche Jahr fällt die Niederschrift der heftig diskutierten Schrift Kleines Organon für das Theater. «Die Schweiz, das war unsere Vorbereitung auf Berlin» (Helene Weigel).

    Bestellen | CHF 29.80

    Aufgrund neuer Quellenfunde hat Werner Wüthrich in einem Nachtragsband zu sei-ner umfassenden Darstellung Bertolt Brecht und die Schweiz Brechts Schicksalsjahr beschrieben: Detailreich gibt er Aufschluss über eine Wendezeit.
    Urs Bugmann, Neue Luzerner Zeitung, 12. August 2006

    Das Buch ist mit großer Sorgfalt und Sachlichkeit geschrieben. Verhalten, aber nachdrücklich und überzeugend arbeitet er die Ironie der Geschichte heraus, wie die Schweizer Kultur die reale Möglichkeit vergab, Brecht im Lande zu halten. Die Fünfziger wären, nicht nur bezüglich Werk und Auf-führungen, anders verlaufen. Man hört gleichsam Brechts Seufzer auf der Fahrt nach Berlin.
    Michael Friedrichs, Augsburg, Dreigroschenheft Nr. 3/2007

     

  • Detaillierte Informationen

     
    • Erschienen 2003
    • 600 Seiten 
    • Gebunden 
    • ISBN 3-0340-0564-4
    • CHF 68.00

     

    Chronos Verlag Zürich
    Eisengasse 9
    CH-8008 Zürich
    http://www.chronos-verlag.ch

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    Bertolt Brecht und die Schweiz

    Band I der Monografie Bertolt Brecht und die Schweiz

    Werner Wüthrich, Schriftsteller und Theaterautor, gibt in seiner umfangreichen Monographie einen Überblick über die Bezüge Brechts und seines Werkes zur Schweiz. Er berichtet von neuen Funden und Entdeckungen, die fraglos in die Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts eingehen werden. Wo es keinen Widerspruch gibt, herrscht etwas anderes vor, Langeweile, jedoch nicht in diesem Buch. Denn Brecht heisst Auseinandersetzung, Provokation, Einspruch und Widerspruch. Wo immer der Stückeschreiber aus Deutschland hinkam, war er unbequem und hat polarisiert. Das Verhältnis Brechts zum Exilland Schweiz erinnert an den sprichwörtlichen Elefanten im Porzellanladen. Die offizielle Schweiz fürchtete sich vor dem unbequemen Mann, was hier zum ersten Mal genauer erforscht und dokumentiert wird. Die Untersuchung zeigt einige handfeste Theaterskandale auf, aber auch den weiten Weg vom Skandalautor und Ärgernis zum modernen Klassiker. Trotz polizeilicher Überwachung, trotz mehrerer Boykotte und Skandale kann kein anderes Land so viele und so wichtige Brecht-Uraufführungen verzeichnen wie die Schweiz. Brecht und die Schweiz – das ist eine der spannendsten Etappen der neueren Theatergeschichte, mit vielen Missverständnissen und überraschenden Wendungen. Eines scheint unbestreitbar: Bertolt Brecht bescherte der Schweiz, ihren Theatern, ihren Verlagen und ihren Kulturen wesentliche Impulse und Höhepunkte.

    Bestellen | CHF 68.00

    Werner Wüthrich hat in Aufsehen erregender Weise die Lücke geschlossen, die in der Brecht-Forschung bestanden hat. Und das, was er herausgekriegt hat, übertrifft alle Erwartungen. Die gesamte Brecht-Rezeption in der Schweiz stellt sich jetzt in ei-nem völlig neuen Licht dar.
    Erdmut Wizisla, Leiter des Bertolt-Brecht-Archivs in Berlin im Film: „Bertolt Brecht und die Schweiz“, Zürich 2004

    Dem Schriftsteller und Theaterwissenschaftler Werner Wüth-rich ist mit seinem Buch ein erfolgreicher Grenzgang gelungen: Seine Monographie ist ein wichtiger Beitrag zu Theater- und Migrationsgeschichte der Schweiz des 20. Jahrhunderts und aufgrund seines essayistischen Stils auch Literaturvermittlung im besten Sinne.
    Aus der Laudatio von Dr. Frank Wittmann am 7. Juni 2004 für die Verleihung des Literaturpreises des Kantons Bern

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